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THEMA: Meditieren, für viele ein Fremdwort.

Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 02:14 #1

Eine etwas andere Meditation
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Eigentlich ist alles Meditation was man den ganzen Tag über macht, wenn man sich bewusst auf das konzentriert, was man gerade tut. Und wenn dieses zielgerichtete Tun etwas ist, das nicht gegen Sitten und Moral verstösst, wie so genannt normale Menschen dies üblicherweise verstehen. Aber wenn ich mich einmal speziell hinsetze, mit dem Vorsatz, zu meditieren, gelingt mir dies fast nie.

Da ich aber an allem interessiert bin was mit Medialität, mit Hellsehen. Hellhören und Hellfühlen zusammenhängt, besuchte ich öfter im Jahr Wochenend-Seminare, die angeboten werden damit interessierte Menschen selbst erproben können, ob in ihnen solche Fähigkeiten schlummern, die nur darauf warten, durch ausgesuchte Übungen geweckt zu werden.

So lernte ich einige gleichgesinnte Menschen kennen, und, als durch ungünstige äussere Umstände, für eine gewisse Zeit keine solchen Seminare mehr angeboten werden konnten, war ich sehr enttäuscht. Und genau gleich wie ich bedauerten es auch einige andere Seminarteilnehmer.

Wir hatten durch diese Kursteilnahme auch erfahren, dass eine sehr liebevolle, sensible und sehr medial veranlagte Frau sich schon lange gewünscht hatte, mit einer kleinen Frauengruppe zusammen zu arbeiten, auf einer reinen Interessenbasis nur der Sache wegen, und nur mit Beteiligung an den relativen Kosten für die Miete eines Lokals für unsere wöchentlichen Zusammenkünfte. Schnell fanden sich einige Gleichgesinnte zusammen.

Wir waren, zusammen mit unserem Medium als Leitern, gerade sieben Frauen, eine Zahl, die mich seit jeher fasziniert und ich war überzeugt davon, dass ich es nicht besser hätte treffen können. Alles entwickelte sich gut und schnell und schon für den folgenden Monat hatte Yvonne, unser Medium, durch eine glückliche Fügung einen jeweils am Montag freien Raum bei einer mit ihr befreundeten, selbständig praktizierenden Therapeutin gefunden. Und dies für den fast nur symbolischen Mietbetrag von hundert Franken im Monat. Und da wir diese geringe Summe durch sechs teilten – denn Yvonne sollte dabei freigehalten werden – konnten wir über diesen fast unglaubwürdigen Umstand in der heutigen, fast nur noch profitorientierten Gesellschaft, nur staunen.

Yvonne begann diese Situngen meistens mit einer kurzen Übung. Ganz am Anfang schlossen wir uns kurz, wie wir dies nannten, d.h. wir sassen im Kreis, fassten uns an den Händen, schlossen die Augen und konzentrierten uns darauf, harmonisch miteinander arbeiten zu können. Manchmal liess Yvonne mit einem feinen Glöckchen leise Töne erklingen, oder sie drehte und schüttelte sachte ein sog. Indianisches Regenrohr und berieselte uns so, sich hinter jede einzelne stellend, mit diesem feineren oder stärkeren Rauschen. Alle diese feinen Geräusche wirkten sehr wohltuend und entspannend als Vorbereitung auf unsere Arbeit.

Und oft schloss sich an diese einstimmenden Übungen auch eine kurze, geführte Meditation an. Und – was ich zu Hause und alleine – fast nie fertigbrachte, gelang mir in dieser Umgebung meist auf Anhieb.

Yvonne führte uns mit ihren Worten und ihrer feinen, einfühlenden Stimme. Man musste sehr aufmerksam zuhören, denn sie sprach sehr leise, fast flüsternd. Ich folgte ihren Worten, stieg in Gedanken, so wie sie es wünschte, die Treppe hinunter, ging aus dem Hause und stellte mir eine schöne, ruhige und einsame Landschaft vor. Yvonne führte uns, leise weiterredend, auf eine Wiese, öffnete ein imaginäres Gartentor und wies uns an, hindurchzuschreiten. Dann sollte jede sich alleine von diesem Tor entfernen und sich einfach forttragen lassen von dem was sich uns zeigte, jede auf ihre ganz eigene Weise. Wie jedes Mal schoss mir der Gedanke durch den Sinn, dass ich wohl versagen würde, was aber nie der Fall war; weshalb weiss ich auch nicht!

Da stand ich nun, mit den Füssen die im saftig grünen Gras fast nicht mehr zu sehen waren. Ich wartete, wusste nicht auf was, hoffte aber, dass bald etwas geschehen möge. Plötzlich stand links und ein wenig vor mir ein kleiner, weisser Wetshighland-Terrier. Ich sah ganz deutlich sein sauberes, gestriegeltes Fell. Er hatte ein schmales, schwarzes Lederhalsband an. Breitspurig, startbereit stand er da, sah sehr stark und solide aus und schien darauf zu warten, dass ich mich in Bewegung setze. Als dies jedoch nicht der Fall war, da ich nur staunend auf ihn herunterblickte, bog er seinen Kopf leicht nach oben. Die rote Zunge blitzte zwischen schneeweissen spitzen Zähnen auf, die lustigen schwarzen Augen bildeten zusammen mit der ebenfalls schwarzen Nase ein symbolisches Dreieck.

Nachdem er mich auffordernd angeblickt hatte, setzte er sich gemächlich in Bewegung, Pfote um Pfote fest aufsetzend. Sein kurzes Stummelschwänzchen wackelte dabei lustig hin und her. Wie von einem magischen Faden gezogen folgte ich dem lustigen Kerl, der gemütlich weiter trottete.

Das Gras um uns wurde immer gelber, wurde goldig und höher und darin erschienen immer mehr bunte Blumen, blaue, gelbe und sehr viel Rote. Es war eigentlich schon lange kein Gras mehr, es waren hohe Halme, durch die man gut hindurchsehen konnte.

Plötzlich blieb mein Pfadfinderhund stehen. Auch ich hielt an, schaute mich um. Zu meiner linken Seite entdeckte ich, verteilt zwischen diesen sonderbaren goldenen Halmen und bunten Blumen Kühe, Rehe, Hirsche. Die Kühe lagerten, friedlich wiederkäuend und dazwischen war noch kleineres Wild in Gruppen, die bewegten sich langsam, äsend. Aber alle schauten aufmerksam in meine Richtung, wohlwollend und sehr neugierig, wie mir schien. Ohne Spur von Angst oder Gedanken an Flucht.

Mein kleiner weisser Freund schaute erneut zu mir auf und lenkte doch tatsächlich meinen Blick und meine Aufmerksamkeit auf die andere Seite, nach rechts. Ich folgte seiner stummen Aufforderung und in einiger Entfernung lagerten ganze Gruppen von Löwen, Tigern Pumas und noch einigen andern Tieren, die ich im Moment gar nicht benennen konnte. Wohlig lagen sie alle da, kein einziges Tier lief herum. Aber auch von ihnen wurde ich aufmerksam in Augenschein genommen. Und, merkwürdig: ich hatte überhaupt keine Angst. Interessiert und ruhig schaute auch ich zu diesen mir ungewohnten Tieren hin, als wäre dies die normalste Sache der Welt.

In diese grosse Ruhe und Stille hinein ertönte plötzlich lautes, freudiges, vielstimmiges Gebelle. Ich schaute aufgeschreckt in die Richtung aus welcher es kam. In einiger Entfernung sah ich auf einem Hügel ein grosses, weisses Schloss, dessen gestaffelte Dächer von leuchtend roten Ziegeln bedeckt waren und das ganze Gebäude wurde von etlichen spitzen Türmchen überragt, die ebenfalls mit den gleichen roten Ziegeln in die Gegend leuchteten. Eine weisse Mauer umschloss diesen grossen Gebäudekomplex, in deren Mitte ein riesiges wunderschönes schmiedeisernes Tor prangte.

Plötzlich öffnete sich dieses Tor und hervor sprang eine ganze Hunde-Meute., zusammengesetzt aus allen erdenklichen Rassen und Grössen. Sie sprangen sich gegenseitig an, zwackten sich, hüpften, liefen durcheinander, bellten in allen Tonarten. Fasziniert starrte ich auf die Szene die sich mir bot.

Und da sah ich es: wie eine kleine Kanonenkugel löste sich aus dieser Hundegesellschaft ein kleiner, dunkler Yorkshire-Terrier. Er schoss unheimlich schnell den Hügel herunter, mit wehenden Barthaaren, in den höchsten Tönen bellend und jaulend und landete mit einem riesigen Satz in meinen Armen……… . Ich stand starr wie eine Salzsäule, meine so liebe und schon lange vermisste Hündin an mein Herz drückend und nicht wissend, wie mir geschah. Unsere beiden Herzen hämmerten wie wild, so als wollten sie sich befreien um sich vereinen zu können. Ich war unsagbar selig, ein nie gekanntes Glücksgefühl durchströmte mich. Ich weiss nicht, wie lange ich so stand, aber plötzlich waren meine Arme leer – traurig liess ich sie sinken.

Doch da schaute mich mein kleiner weisser Westi fast gebietend an, machte rechtsumkehrt und trottete, stapfend wie beim Hinweg, den gleichen Weg zurück, den wir gekommen waren. Traurig aber trotzdem glücklich ging ich hinter dem kleinen weissen Hund mit dem schwarzen Lederhalsband, dem roten Zünglein und den munteren schwarzen Augen her. Die hohen, goldenen Halme verschwanden, das Gras war wieder kurz und dicht wie ein grüner Teppich und wir langten dort an, wo der kleine Hund vordem auf mich gewartet hatte. Er blieb einfach dort stehen, es sah fast so aus deute er mit seinem Kopf in die Richtung, in die ich weitergehen musste. Dann war er verschwunden.

Ich schritt weiter, kam an Yvonnes imaginäres Tor, schritt hindurch und hörte gerade noch, wie sie sagte, wir sollten nun wieder langsam zurückkommen, erst die Füsse, dann Hände und Arme leicht bewegen, die Augen aufmachen und wieder voll da sein.

Als ich später meine Erlebnisse erzählen sollte, die ich während dieser Meditation hatte, denn dies war ein Teil unserer Übungen, damit eine jede an den Erfahrungen der andern teilhaben konnte, genierte ich mich und wusste nicht recht, ob ich damit herausrücken sollte. Ich tönte nur sachte an, ich sei im „Hundehimmel“ gewesen. Zwar schmunzelten die restlichen Teilnehmerinnen, als sie diese Ankündigung hörten, doch Yvonne ermunterte mich mit den Worten:

„Du brauchst dir nicht blöd vorzukommen, meine verstorbene Katze Lieseli hat mich auch schon den Weg in den Katzenhimmel geführt, und ich kann dir sagen, dass es dort so ähnlich ausgesehen hat, wie du es gerade beschrieben hast“.

Und ich weiss, dass ich tatsächlich in einer anderen, lebendigen Dimension gewesen bin, und dass auch die Tiere ihre guten Orte haben, nach ihrem mehr oder weniger angenehmen Erdenleben. Und dies tröstet mich über viele Abschiede hinweg.

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Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 15:16 #2

Vor einigen Jahren nahm ich ein Angebot der HMO an, bei der ich Mitglied war : eine Art prophylaktische "Einführung in die Meditation". Natürlich war ich - realitäts-bezogener Typ - leicht skeptisch, wollte mich aber mal bewusst da reinlassen.

Am ersten Abend, schön im Kreis sitzend, durften wir in uns reinhören, den Atem erleben, die Wärme spüren, usw. Irgendwann mussten wir aufstehen und im Kreis rumgehen. Dabei sollten wir darauf achten, dass wir den Faden spüren, an dem wir von oben, vom Himmel hängen und geleitet werden. Na ja ...

Irgendwann fing eine der Frauen mit Jubilieren an. Es sei ja soooo schön, von diesem Faden geleitet zu werden. Sie fühle sich bereits im Himmel oder so. Die anderen Frauen wollten da nicht hintenanstehen und benachteiligt sein, sondern mindestens ebenso stark involviert und gspürig daherkommen. Sie überboten sich mit Jubelrufen, sinnlichem Stöhnen, vergeistigtem Lächeln und ähnlichen Äusserungen.

Ich fragte mich, in welchen Zirkus ich da geraten sei, ob wohl alle bereits in Trance seien, so wie bei den fundamentalistischen US-Evangelikaner ....
Ich packte meine Sachen, brummelte auf die Frage der Leiterin etwas von "abartigem Zirkus", liess sie mit ihrem tiefen Bedauern mit mir armem Geschöpf stehen und fand mich wohltuend allein draussen in der normalen Welt wieder.

Das war mein Meditations-Erlebnis, mit Betonung auf WAR ! Also zähle ich mich auch zu diesen Vielen, für die Meditieren ein Fremdwort war, ist und bleiben wird. Ja, ich weiss, ich bin ja nur ein armer unwissender Mann !

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Jean-Pierre
Letzte Änderung: von jipégé.

Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 16:21 #3

Jaja, lieber Jean-Pierre,
das kann ich gut verstehen, es sind ja nicht alle Menschen gleich veranlagt. Aber mindestens gab es endlich einmal eine Reaktion. Sonst steht meist nichts da , es sieht aus, als hätten alle eine zugepflasterte Tastatur. Wahrscheinlich bist du aber i n einen "falschen" Verein geraten. Ich weiss auch, dass es soi verrückte Jubilierhühner gibt, habe aber noch gut gelernt, das Unechte vom Echten zu erkennen. Das ist im Prinzip nicht so schwer, wie man meinen könnte. Und manchmal macht man, trotz des frühen, eigenen Warnsystems, trotzdem die Erfahrung weiter, damit man sie hinter sich ha und nie mehr mit einem gleichen Argument konfrontiert wird.
Am Ende weiss man (ich) ziemlich genau, auf was ich mich verlasse kann.

Ich sage jetzt einmal einfach noch etwas Komisches: Du bist wahrscheinlich eine ziemlich "junge Seele", die noch einiges zu lernen hat, im spirituellen Sinne! Ich mag dich trotzdem sehr gut -. Erica

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Letzte Änderung: von Erica.

Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 16:49 #4

Also im Vergleich mit Dir bin ich nicht nur eine "junge Seele", sondern ganz generell relativ "jung" ! :P

Du magst wohl recht haben, mit dem "falschen Verein", es war ja auch nur als ersten Versuch gedacht. Eigentlich verstehe ich mich recht gut mit mir und verstehe mich, meine Lebensweise und mein Handeln auch gut. Wahrscheinlich mache ich im "Gespräch" mit mir implizit auch im weitesten Sinn was Meditatives, ohne dass dies so explizit und ausgeprägt konstruiert werden muss.
Also mache ich doch weiter so, wie ich's bald 70 Jahre zu meiner Zufriedenheit tat.

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Jean-Pierre
Letzte Änderung: von jipégé.

Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 17:09 #5

Danke Erica für Dein neues Thema.
Das Du evtl. anecken könntest, kennen wir ja von Seniorweb.
Was man nicht kennt, ist sowieso nichts, und wird vehement bekämpft. So bei der Homöopathie als auch bei diversen anerkannten Heilmethoden. Wer schon von einem Osteopathen behandelt wurde, weiss wovon ich rede. Und Osteopathie ist anerkannt!
Man "sieht nicht" wie er einem behandelt, aber man merkt es und im Gegensatz zum Chiropraktiker und der Physiotherapie reicht manchmal eine oder zwei Sitzungen.
Sobald es aber mit "Energie" im weitesten Sinn zu tun hat, werden die Hände verworfen und "Esoterik" geschrien. Wer selber zB Reiki anwendet und sich darauf einlässt, merkt, dass der zu behandelnde Körperteil warm wird, also gut durchblutet wird. Bei autogenem Training ist es dasselbe. Sich auf die Atmung konzentrieren, entspannen und die Wärme im ganzen Körper verteilen – und die Gedanken so gut als möglich „abschalten“.
Soweit wird es noch akzeptiert. Alles andere wird weniger angenommen in der Öffentlichkeit und verteufelt. Es ist jedem selber überlassen, neue (oder sehr alte) Methoden auszuprobieren. Ich hatte als 3-jährige einen Stromschlag und das Resultat war, 50 Jahre!! lang Migräne. Mein jetziger Hausarzt ist offen für Neues und hat damit, nicht nur bei mir, Erfolg. Dass ich alles ausprobiert habe ist klar.
Aber das Beispiel von Jean-Pierre zeigt, dass man vorsichtig sein muss und nicht alles für bare Münze nimmt. Eine gesunde Vorsicht ist geboten. Wer sich ernsthaft für alternative Heilmethoden interessiert, findet beim Schweiz. Verband für natürliches Heilen www.svnh.ch/ interessantes zu lesen. In diesem Verband sind nur seriöse Anbieter erwünscht und registriert.
Auf neues Einlassen ist immer interessant!
Doris

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Doris Wyss
SeniorBasel

Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 19:31 #6

Ja liebe Doris, so ist es oft, in jeder Beziehung.
Und trotzdem meine ich, dass sich etwas am Verändern ist. Sieht man ja an den heutigen Kindern und jungen Menschen - sie sind zum Teil ganz verschieden von dem, wie wir früher (und oft heute noch) waren. Und ich meine, dass das so gut ist. Und auch wir Älteren können doch ebenfalls feststellen, dass sich alles rund um uns herum, verändert. So auch gewisse Verhaltensweisen und Manieren. Ich mache nur ein kleines Beispiel, das mir in letzter Zeit immer mehr begegnet. Wer allerdings kerngesund ist, nie Schmerzen hat, etc. wird dies kaum bemerken können, denn Arztbesuche muss er ja keine "erdulden".

Früher waren wir Menschen, ob jung oder alt, für den Arzt wichtige "Klientel" Wir wurden umsorgt und so gut als möglich behandelt. Und gesund gemacht. Heute? Heute ist der Patient für den Arzt da. Wenn er nachfragt, was mit ihm los sei, bekommt er meist die Antwort: Sie bekommen Bericht. Nachdem der Arzt oder das Spital ihn durch alle möglichen, teuren Maschinen gedreht hat. Und der erwartete Bericht bleibt einfach aus, auch wenn wiederholt nachgefragt wird. Es gibt zwar noch Ausnahmen, aber die kann man mit der Laterne suchen Anstatt einen Fall, den man doch nicht mehr gross therapieren kann, nach Hause zu schicken, um ihn dort, wenn nötig, weiter zu behandeln (Pillen schlucken...) steckt man ihn in ein Alters-Spital für 14 Tage, zur Therapie. Dort darf er dann, ausser 20 Minuten pro Tag, sich langweilen und darauf warten, dass er mit einer Therapieperson Ball spielen darf, auf irgend sonst etwas zu wackeln, oder en paar Treppenstufen laufen kann. Für sauteures Spitalgeld. Etc.pp. Und dann wundert man sich, dass die KK Prämien dauernd steigen. Die Spitäler haben eine so riesige Anzahl Doktoren aus Fernen Ländern, die hier forschen, um dann zu Hause, z.B.in Nepal, ihr hier erworbenes Wissen weiter zu geben. Die Patienten werden fast genötigt, in einem Forschungsprogramm mitzumachen, auch wenn sie noch so alt sind. Wenn es ihn dann "putzt", war er ja schon alt und hat sein Leben gelebt, wie ich von einer Bekannten kürzlich hörte.

Bei solchen Zuständen braucht sich niemand mehr zu wundern, dass das "tumbe Volch" langsam die Nase voll hat* Aber es lässt sich ja auch alles gefallen, was von oben kommt, egal welche Farbe die Partei für sich beansprucht. Es ist alles der gleiche Mumpitz, der fast überall gepredigt wird.

Uuuuh.... jetzt habe ich es sicher mit mehr als einem stillen Leser verkachelt Aber manchmal muss einfach etwas raus, damit es bnicht auch noch einen Kropf gibt.

Und jetzt soll man für mich den bei Ärzten so beliebten Spruch wiklich gelten lassen, wenn sie meist immer sagen: Sie müssen bedenken, dass ja jetzt schon alt sind. Aber für mich ist Alter keine Krankheit, und am liebsten würde iich antworten: So? Dann hängen Sie sich schnell, so lange Sie noch relativ jung sind, verdient haben sie ja schon genug, dnn werden Sie wenigstens nicht alt :whistle:.

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Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 19:38 #7

Es spukt bei mir beim Korrigieren. Ich kann das teilweise nicht, Und wenn ich das geschriebene abschicken will, gehrt es teilweise nur von der Vorschau aus. Und dabei ist alles wieder gut zurück und aufgestellt worde, und jetzt spinnt das schon wieder. Verzeihung wegen der Tippfehler, konnte sie nicht verbessern.

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Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 20:05 #8

kein Problem wegen den Tippfehlern, Erica !
Ich sage ja immer : Wenn's ein längerer Text werden soll, schreibe ihn im Word und kopiere ihn am Ende hier rein.
Wenn Du aber einen Beitrag hier reinschreibst, schick ihn doch einfach mal ab. Dann ist er auf dem Server gespeichert und geht nicht mehr verloren. Innerhalb einer begrenzten Zeit kannst Du dann mittels "Ändern" allfällige Tippfehler noch korrigieren.
Ich würde nicht die "Vorschau" benützen, denn da ist noch nichts auf dem Server gespeichert und alles könnte noch verloren gehen.

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Jean-Pierre
Letzte Änderung: von jipégé.

Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 20:10 #9

Du scheinst ja recht Negatives mit der Ärzteschaft erlebt haben. Ich bin noch nicht so weit, mache ja wenn irgendwie möglich einen sehr sehr weiten Bogen um diese Kategorie Menschen.

Andererseits, sehr brutal ausgedrückt und ohne DIr persönlich nahe treten zu wollen :
Der Mensch ist auf der Welt, um seine Nachkommen satt zur Geschlechtsreife zu bringen. Dann hat er seine Pflicht hienieden erfüllt.

Dank der Wissenschaft und u.a. der Medizin überschreiten wir hemmungslos diese vorgegebene Grenze und schleppen uns mit einem Körper und Maschinerie so weit wie irgendwie möglich, obwohl eben dieser Körper und diese Maschinerie niemals dafür vorgesehen waren.

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Jean-Pierre
Letzte Änderung: von jipégé.

Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 21:17 #10

Danke jipégé. Mein Lap war vor ein paar Tagen, als auch das Telefon teilweise Sparamänzen machte, abgesoffen. Vielleicht ist da was übrig geblieben. Auch Word ist ganz anders, sicher neu, aber ich habe vergessen, dass ich den Text dort schreiben kann, weil ich das früher nie machte. Es wäre doch hier so spontan! Ja, beide Methoden muss ich mir merken, die sind super.

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Meditieren, für viele ein Fremdwort. 25 Feb 2018 21:39 #11

Ja, mit den Ärzten ist es wirklich nicht mehr so, wie ältere und alte Menschen das kannten. Ich mag hier nicht alles ausbreiten, was ich diesen Sommer, zum ersten Male in meinem langen (alten) Leben erfahren musste in dieser Sparte. Meine früheren Doktoren habe ich, bis auf einen, nie gewechselt. Entweder sie sind verstorben, oder sie haben die Praxis aufgegeben. Und im Spital war ich auch nie, nur zu besuchen. Und bezeugen, was ich erlebt habe, könnten mir meine jeweiligen Begleiterinnen, sowie auch mein neuer, jetziger Arzt, der sogar selbst ähnliche Erfahrungen im Krankenhaus machen musste. Er meinte, dass man heutzutage dort nur noch herumgeschoben werde, wie ein Möbelstück..
Ich wünsche niemandem, dass er ähnliche Erlebnisse machen muss. Ich könnte fast ein Buch darüber schreiben, ein zum Teil sogar Lustiges.! Und dies nicht in Feld-Wald- und Wiesenspital und auch nicht als "Allgemeintarif-Patient":ohmy:

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