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THEMA: Advent

Advent 30 Nov 2016 11:49 #1

Fotos von der Weihnachtsbeleutung in Basel. Während dem Eindunkeln (Blaue Stunde) vom Marktplatz durch die Freie Strasse zum Barfüsserplatz. Ich wünsche Allen eine schöne Adventszeit :















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Advent 30 Nov 2016 16:02 #2

Ich habe, in Fotoform, viele Städte gesehen mit Weihnachtsbeleuchtung, in der Schweiz oder auch im Ausland. Ich weiss nicht, ob man dies "Kirchturm-Patriotismus" nennen kann, aber mir gefällt von all den geschmückten und beleuchteten Strassen Basel einfach immer noch am besten. Einzig die Mittlere Brücke mit ihren Fadengeraden Liechtli liegt für meinen Geschmack etwas nahe bei Züri, wobei ich aber auch gegen Zürich nichts einzuwenden habe. Jeder hängt bei sich zu Hause das auf, was ihm am besten gefällt.

Ich hätte solche Lust auf einen Abend-Licht-Bummel durch unsere City und Vorstädte, denn auch diese profitieren vom weihnachtlichen Lichterglanz, wenn alles stimmt, was ich gelesen habe. Ich sehe mich aber durchaus nicht in der Lage, diese Wege unter meine wackeligen Füsse zu nehmen, zumal es schon ein Abenteuer wäre, nur bis in die Nähe mit Tram oder Bus zu fahren. Tempi passati.........
geniesst Ihr es, und nehmt ein Auge voll für mich mit.

Aber ich habe auch noch eine andere Frage, sie betrifft die Legende unter den einzelnen Mitglieder Namen. Ich habe mich bis jetzt nicht damit befasst, noch daran beteiligt, und ich meine dieses ominöse "Karma" z.B. Was soll das bedeuten? Da schaue ich absolut nicht durch. Und was das Danken betrifft:: Für mich wäre so ein Klick wertlos. Entweder ich bedanke mich mit eigenen Worten, oder, da dies ja sozusagen selbstverständlich ist, ich mache gar kein Extrazügli drum. Ich habe solches, ausser der Gefällt mir Klick im Facebook, auch noch nirgends gesehen, was aber nicht viel heisst, da ich nicht im Internet herumrase auf solchen Suchen. Was mich aber eigentlich stört, ist das sog. Karma, denn da wird ein selbstverständliches Wort quasi missbraucht, um etwas "fasr Wichtges" anzudeuten, das bestimmt nichts mit einem Eintrag in einer Forumseite zu tun hat. Ich könnte fast wetten, dass kaum die Hälfte weiss, was die richtige Übersetzung von Karma ist. Und dann noch das plus oder minus Zeichen dabei? Wie wird dies begründet?
Ich verstehe dies nicht! Und es ist auch nicht erklärt worden, für die Dummen wie mich.

Da stehe ich nun und kann nicht einmal ein "echtes, fotografiertes Lichtlein" beifügen, denn hier wo ich wohne, an dem Platz ist es sozusagen Weihnachtsfrei, ausgenommen von meinem kleinen Sternlein, das sich in einem meiner Fenster bemüht, ein winziges bisschen Festlichkeit zu verbreiten. Aber Hauptsache, das Lichtlein oder Sternlein strahlt wenigstens im Herzen!

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Advent 30 Nov 2016 21:34 #3

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Ich war heute auch unterwegs....hatte an jeder Hand ein Kind zum schnell hüten damit die Mutter einkaufen konnte
die Kinder staunten nur so und fragten
Hey ... "Wo isch denn jetzt de Sammi-Chlaus " ? was hätte ich antworten sollen ?
im Moment war isch sprachlos und ihr ???

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Advent 30 Nov 2016 22:39 #4

Der Samichlaus ist doch noch unterwegs und er kommt ja erst am 6. Dezember, oder ?
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Advent 03 Dez 2016 11:03 #5

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Advent 03 Dez 2016 16:52 #6

  • Bernhard Schindler
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Zeitgemässes Weihnachtslied


1. Süßer die Kassen nie klingeln
als zu der Weihnachtszeit,
’s ist, als ob Treicheln ergrimmeln
voller Habsucht und Neid.

|: Was sie gekauft vor der heiligen Nacht, :|
statusbewusst und im Zwang,
schleppen sie heimwärts der Strasse entlang!


2. O, wenn die Autos sich stauen,
hupen, dass man’s im Nachbardorf hört:
erfasst unser Christkind das Grauen, :|
versteckt sich in Wolken vor dieser Erd.

|: Auch der Samichlaus in dieser zwielichtigen Nacht
Zieht liefernd unter psychischem Zwang
Von Haustür zu Haustür der Strasse entlang.



3. Sind Christkind und Chlaus dann gegangen
über die Meere wie es muss sein
können die Kinder trotz grossem Verlangen
nicht spielen mit ihren Geschenken o nein!

|: Papa requiriert des Sohns Eisenbahn
Mama macht s mit Bäby ihm gleich
Und die Kinder finden Weihnacht en …..



4. Klinget mit lieblichem Schalle
über die Meere noch weit,
dass sich erfreuen doch alle
seliger Weihnachtszeit.

|: Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang! :|
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!

(Altes Volkslied, die ersten drei Strophen
hämisch umgearbeitet von Bäärni

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Advent 04 Dez 2016 15:18 #7

Weihnachtsbräuche


Für die Vorweihnachtszeit haben die meisten Länder Bräuche, die sie schon seit eh und je alle Jahre, in fast gleicher Form, wiederholen. So haben z.B. fast alle Schweizer Kantone ihre Rituale. Ich weiss, dass in vielen Kantonen der Helfer des Santa Klaus als "Schmutzli" bekannt ist, in andern Landesgegenden ist es vielleicht anders. Aber damit kenne ich mich nicht allzu gut aus. Wie es jedoch bei uns in Basel früher war, daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Das fing ja schon in der Häfelischule an (Kleinkinderschule oder der heutige Kindergarten). Einen Santiklaus Tag ohne Besuch des bärtigen Heiligen hätte man sich damals fast nicht vorstellen können. Und selbstverständlich hatte er einen grossen, schweren Sack dabei aus dem er seine Nüsse, Äpfel und sonstigen Schätze an uns Knirpse verteilte. Einen Helfer hatte er auch. Der aber hiess hier, in unserer Stadt, meist "Knecht Ruprecht". Und wir wussten auch alle, woher die beiden kamen, nämlich aus dem "Schwarzwald", Das ist ein Gebirge in der Nähe von Basel, aber liegt nicht in der Schweiz sondern in Deutschland.
Und natürlich bestand auch eine gewisse Furcht, man könnte, für schlechtes Verhalten, vom Knecht Ruprecht in den Sack gepackt werden und müsste mit in den Schwarzwald, woher die beiden ja kamen. Aber die Geschichte ging ja immer viel gnädiger aus, mit einem Verweis und Früchte und Gebäck, den beliebten Grättimaa, bekam man trotzdem.

Das ist einer der Gebräuche, die man in der Schweiz nicht wegdenken könnte, auch wenn der Santiklaus schon seit etlichen Jahren auch auf einem Motorrad angebraust kommt. so er im Besitze einer solchen Maschine ist und in einem entsprechenden Club beheimatet.

In Italien z.B. kennt man den alten,weissbärtigen Mann mit dem gefüllten Weihnachtssack nicht. Im Monat Dezember, der sog. Adventszeit, gibt es soviel ich weiss im südlichen Italien den Brauch, dass so genannte "Zampognari" vom Land in die Städte kommen, um dort alte, weihnächtliche Weisen auf einer Art Dudelsäcken zu spielen,.

Im Veneto, das ist die Gegend um Venedig herum, wo eine Hälfte meiner ursprünglichen Familie herkam, kennt man St.Nikolaus ebenfalls nicht als Geschenkebringer. Aber die Schüler der dortigen Ortschaften und Dörfer kennen einen lustigen Spruch über den Nikolaus aus Bari, einer Stadt in Süditalien. Zwar sehr respektlos, doch schien das im vorletzten Jahrhundert der Brauch zu sein. Wollten sie nicht zur Schule, so deklamierte di Klasse:
San Nicolò de Bari
festa per i scolari,
se el mestro no vol far festa
ghe piceremo el calamaro sulla testa

Will der Lehrer zu Anlass von Nikolaus von Bari nicht freigeben, werden wir ihm das Tintenfass auf den Kopf hauen). Daran sieht man schon, wie uralt der Spruch sein muss, es hat ja niemand heute noch ein Tintenfass!

In Italien gibt es jedoch, an Stelle des Nikolaus, eine alte, hässliche Frau, mit Warzen
und Buckel, und mit der Fähigkeit, durch die Kamine in die entsprechenden Häuser und Wohnungen zu rutschen.. Dort hängen am Vorabend des 6.Januar, des Dreikönigstages, die Kinder möglichst grosse Socken um den Caminetto herum. In der Nacht rutscht die Befana, die meist auch auf einem Besen geflogen kommt, durch den Kamin u den Kindern und füllt ihnen die aufgehängten Socken mit Süssigkeiten und kleinen Geschenken. Bei "bösen" Kindern hinterlässt sie auch gerne ein paar Kohlebrocken als Zeichen, dass sie genau Bescheid weiss, wie sich das Kind durchs Jahr hindurch verhalten hat.


Auch bei erwachsenen Menschen war es früher Brauch, sich am 6.Januar zu beschenken. In der heutigen Zeit hat sich jedoch einiges an die umgebende Welt angeglichen. So kennt man in Italien nicht mehr nur die Krippe - il Presepio - sondern man stellt seit einiger Zeit auch geschmückte Tannenbäume auf, wie bei uns im Norden.


Ich erinnere mich, dass in den Jahren, als der Brauch der Tannenbäume aufkam, diese auch öffentlich in den Strassen zu sehen waren und auch dem Papst wurde ein solcher geschmückter Tannenbaum auf dem Petersplatz aufgestellt, als Geschenk. Irgendwie meine ich sogar, der sei von unserem Basler Weihnachtspapst Johann Wanner bearbeitet worden, aber ich kann mich täuschen! Doch, stimmt. Das war im Jahr 1998 !!

In Basel selber steht auf dem Marktplatz immer eine grosse, geschmückte Tanne, und auch an vielen andern strategischen Orten. Das macht während der dunkeln und d oft trüben Winterszeit unsere Innenstadt so heimelig. Und auch die traditionelle Beleuchtung der Strassen und Geschäfte hilft kräftig mit. Bilder davon sind ja auch hier bereits erschienen und ich muss mich daher keines Plagiates schuldig machen. Ich verwende als Schlusspunkt daher einfach ein normales Weihnachtsbildli, so kann jedermann seine eigene Fantasie walten lassen.

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Advent 04 Dez 2016 15:55 #8

Schöner Text zum Advent. Danke!
Ich bin in der Stadt und warte auf die blaue Stunde.

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Advent 04 Dez 2016 17:33 #9

Und so sieht es aus wenn's dunkel ist

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Advent 05 Dez 2016 15:43 #10

  • Bernhard Schindler
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Schön, wirklich schön, wie Erica die Adventszeit beschreibt. Nur das mit dem Sack vom Samichlaus, in den gesteckt wird, wer Böses getan hat oder versäumt hat, sein Zimmer aufzuräumen, das ist nIcht so schön. Und hat unter Umständen bei Opfern dieser barbarischen Sitte noch jahrelange psychische Schäden hinterlassen, wie man der heutigen Migros-Zeitung entnehmen kann. Erziehung bedeutete früher halt vor allem Brechen des kindlichen Willens, der bei den Erwachsenen Unwillen verursachte.

Nun habe aber leider auch ich verdient, in den Sack gesteckt zu werden. Und nicht damals, als ich ein Bub war, sondern jetzt, weil ich den "Donald Duck" nicht nachrecherchiert habe. In meiner Weihnachtsglosse im Schaufenster rede ich vom Donald Duck, wohl beeinflusst vom grossen Donald Trump. Und dabei war der reichste Entenhauser doch ein Dagobert.

Ich löffle mich, sofern mich der Nigginäggi wieder aus dem Sack raus lässt.

Und verbleibe mit lieben Grüssen und besten Wünschen zu Advent, SAMICHLAUS UND BALDIGER WEIHNACHTSZEIT

Bernhard Bennu

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Advent 05 Dez 2016 16:21 #11

Jetzt ist wieder einmal meine Frage hier "abgehauen*!
Also zum Zweiten: Warum schreiben und reden viele Leute von einem SAMICHLAUS? Das hat doch wohl eher mit einem Samuel oder ähnlichem zu tun, aber nicht mit einem Heiligen, einem Sankt, oder eben Santiglaus. Auch in der Heimat von Dagobert heisst dieser bärtige Sackträger Santa Claus.
Ist das auch so etwas wie eidgenössische Rarität? Ich erinnere mich, dass mein Mann als gebürtiger Luzerner, als er schon lange Basler geworden war, immer noch von "Näbedra" redete, wenn er das Gegenüber meinte, was wir Basler sowieso als vis-à-vis bezeichneten. Die "Näbedra" waren doch die Nachbarn zur Linken oder zur Rechten!

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Advent 05 Dez 2016 22:33 #12

Ein über sechs Meter grosser Engel mit aufgesetzter Posaune thront auf dem Kreisel vor dem Coop Einkaufszentrum in Reinach BL :

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Advent 06 Dez 2016 17:15 #13

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Nikolaus
Saminigginäggi hinterem Ofe stecki
bringsch mir nuss und bire chum i wieder füre

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Letzte Änderung: von rinifoto.

Advent 15 Dez 2016 18:52 #14

Jetzt im Advent ist auch die Zeit zum Postkartenbasteln......

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Advent, wenn's brennt 19 Dez 2016 02:39 #15

  • Bernhard Schindler
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Ystimmig in e hailigi Zyt

Die schenschte TV-Film, die chemme im Dizämber.
Familiefilm halt, jä die wämber.
Film wo Härz und Auge riehre
Problem nur zaige wenn si zu-n-er Lesig fiehre.
Wie der little Lord Fauntelroy
wo mer scho zwanzg mol agluegt hey.

In Wien, wo vier Militärpolizischte
vo US, GB, Frankrych Russland in ‘re Chriegs- Jeep-Chischte
rundum in der verbombte Stadt fir Ordnig sorge,
fiehlt sich es schwarzes Büebli nur geborge
by de Wiener Sängerbuebe
wo z’ Schenbüehl singe und mien in einer Stube ruebe.

E grimme Lehrer muess an Wiehnächt Nochbere logiere
wäge Wasserschäde tiend si dä Brummbär derangiere.
Die eint drvo isch d’Jutta Speidel
doch wird sy Freide-Stimmig dorum au nit eitel.
Erscht mit em Tannebaum, däm griene
Gits e frehlech heilig Obe, und kei friehne!

Z’Amerika wird vor Gricht frei gschproche
e Wiehnechtsma wo wirklich gar nid het verbroche
er bhauptet nur, er sig de richtig Santiklaus
und d’Staatsawaltschaft macht e ryse Sach do draus.
Doch der Änkel vo däm Staatsawalt, dä glaubt do dra
und cha natirlech an der Wiehnacht Rächt nur ha!

So sötte scheni Filme is bigeischte
de cha me sich moralisch doch au s Färnseh leischte.
Bim Nochber brennt es Wiehnachtsbäumli ab
wil’s mit enander stryte und nid z’knapp.
Und alli schreie «Fürioooh»
Jetzt sell de ‘s Chrischtchind äntlech cho!

Bäärni 19.12 2016

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